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Aktuelles

Evaluierung des DFG-Programms Klinische Studien

Mit dem Programm Klinische Studien Programm Klinische Studien fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) seit 2013 themenunabhängig und zeitlich begrenzt die Durchführung von klinischen Studien. Die Förderung hat das Ziel, einen Wirksamkeitsnachweis für ein therapeutisches, diagnostisches oder prognostisches Verfahren zu erbringen. Die DFG beauftragte inspire research mit der Evaluierung des Programms. Im Zentrum der Evaluierung stehen die vier Bereiche 1) Angemessenheit der Begutachtung, 2) Chancen und Risiken des Studienverlaufs, 3) Bewertung des Studienerfolgs sowie 4) Bedarfe der Community und strukturelle Rahmenbedingungen, die für die Weiterentwicklung des Programms systematisch empirisch analysiert werden.

Evaluation des Peer Circle-Begutachtungsverfahrens der Alexander von Humboldt-Stiftung

Die Alexander von Humboldt-Stiftung erprobt seit 2022 unter der Bezeichnung Peer Circle-Verfahren ein interaktives Online-Begutachtungsverfahren zur externen Beurteilung der Bewerbungen im Auswahlverfahren für Humboldt-Forschungsstipendien. Bereits im ersten Jahr wurde dieses Pilotverfahren begleitend wissenschaftlich evaluiert. Aufgrund der positiven Evaluationsergebnisse entschied der Stiftungsrat die Fortführung und sukzessive Erweiterung des Peer Circle-Verfahrens. Die Humboldt-Stiftung beauftragte inspire research mit einer erneuten Evaluation, um weitere empirisch fundierte Aussagen über Validität, Reliabilität, Robustheit und Transparenz des Peer Circle-Verfahrens treffen zu können. Da nunmehr Daten und Informationen zum Verfahren und seinen Wirkungen über mehrere Jahre zur Verfügung stehen, konzentriert sich die Folgeevaluation auf Fragen, für die aufgrund geringer Fallzahlen 2022 noch keine belastbaren Aussagen getroffen werden konnten. Zudem sollen die Hypothesen im Evaluationsbericht 2022 zu den Mehrwerten des Verfahrens kritisch überprüft werden.

Evaluierung der Innovationsstiftung für Bildung

Die Innovationsstiftung für Bildung (ISB) wurde 2017 per Bundesgesetz eingerichtet mit dem Ziel, einen Beitrag zur Anhebung des Bildungsniveaus und der Innovationskompetenz aller Altersgruppen zu leisten. Dies geschieht durch die kompetitive oder qualitätsgesicherte Förderung von innovativen Projekten im Bildungs- und Forschungsbereich, durch Vernetzung von innovativen Schulen und Schulleitungen und durch Zusammenarbeit mit privaten Bildungsstiftungen. Ziel der Evaluierung ist es, die ISB im Hinblick auf Zweckmäßigkeit, Sparsamkeit und Wirkung des Einsatzes öffentlicher Mittel in Ergänzung eines Berichts des Rechnungshofs systematisch zu analysieren und fundierte Entscheidungsgrundlagen für die Weiterentwicklung des rechtlichen und organisatorischen Rahmens bereitzustellen.

Datenmanagementpläne in FTI-Projekten

Seit Anfang der 2020er Jahre gibt es in den Ausschreibungen der Themenfelder Mobilität und IKT der Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) die Verpflichtung zur Erstellung eines Datenmanagementplans (DMP) in Förderprojekten. In Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innnovationsforschung (Fraunhofer ISI) evaluierte inspire research den Nutzen dieser Verpflichtung für Projekte und geförderte Organisationen. Die Ergebnisse zeigen, dass die jetzige Praxis nur in Einzelfällen dazu führt, dass das Datenmanagement innerhalb der Projekte verbessert wird oder die Daten nach Ende des Forschungsprojekts häufiger weiterverwertet werden. Die im Rahmen der Evaluation befragten Geförderten gaben überwiegend an, dass der DMP für das Projekt und die Organisation keinen nennenswerten Nutzen hatte. Ein wesentlicher Grund für diesen Umstand ist, dass die FFG versucht, mit dem Instrument DMP mehrere, sehr unterschiedliche Ziele zu adressieren.
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